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Apple HomePod Lautsprecher: Infos, Tipps und Test

Apple stellt HomePod mini vor: Ein leistungsstarker intelligenter Lautsprecher

Preise und Verfügbarkeit

– Der HomePod mini wird in den Farben Weiß und Space Grau für 96,50 Euro inkl. MwSt. auf in der Apple Store App und in den Apple Stores erhältlich sein. Der HomePod mini ist auch bei autorisierten Apple Händlern und ausgewählten Anbietern erhältlich (Preise können variieren)

– Kunden in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Indien, Japan, Spanien, Großbritannien und denUSA können den HomePod mini ab Freitag, 6. November, 14 Uhr vorbestellen, die Verfügbarkeit beginnt in der Woche vom 16. November. Der HomePod mini wird im Laufe dieses Jahres in China, Mexiko und Taiwan erhältlich sein.

– Der HomePod mini ist kompatibel mit iPhone SE, iPhone 6s oder neuer oder iPod touch (7. Generation) mit iOS 14; oder mit iPad Pro, iPad (5. Generation oder neuer), iPad Air 2 oder neuer oder iPad mini 4 oder neuer mit iPadOS 14.

– Kunden können dieselben großartigen Einkaufs- und Supportmöglichkeiten auch auf und in den Apple Stores finden. Kunden können Hilfe beim Einkaufen von einem Specialist von Apple erhalten, monatliche Finanzierungsoptionen wählen, qualifizierte Geräte im Tausch in Zahlung geben, den Support und die kontaktlose Lieferung oder eine Abholung im Store in Anspruch nehmen. Kunden wird empfohlen sich unter Informationen über die geltenden Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen und die in den lokalen Stores zur Verfügung stehenden Services einzuholen.

Apple HomePod Test-Überblick: Bewertungen und Funktionen

Apple HomePod im Test-Überblick: Sound, Multiroom und Stereo-Klang

Apple HomePod glänzt durch guten Klang und die nahtlose Integration von Apple Music – was man auch erwarten darf, da ein Abo desselben für den Lautsprecher notwendig ist. So kann man Siri nicht nur um die Song-Wiedergabe bitten, sondern ihr intuitiv Fragen zu den Bandmitgliedern oder dem Erscheinungsdatum stellen. Der Apple HomePod will der Musik-Nerd sein, der im eigenen Freundeskreis immer gefehlt hat – und ist es auch.

Apple HomePod Erster smarter Lautsprecher von Apple - beeindruckender Klang, leistungsstark und perfekt zur HomeKit-Steuerung Stand: 18.08.2022

Apple HomePod Musikerlebnis im Vergleich mit anderen Smart Home-Lautsprechern

Der HomePod hat "Spatial Awareness" und kann sich lokalisieren (Apple)

Doch wie bewährt sich Apples HomePod gegenüber anderen Smart Home-Lautsprechern? „breakthrough home speaker“ war der Arbeitstitel des Apple HomePod, sein Motto „reinvent home music“. Apple hätte sich wahrscheinlich gewünscht, dass Microsoft mit Harman Kardon Invoke nicht auf dieselbe Idee gekommen wäre. Trotzdem macht es natürlich Sinn, einen Smart Home-Lautsprecher von Haus aus mit gutem Klang auszustatten und ihn sozusagen als Wireless Speaker für Multiroom-Anwendungen nutzen zu können.

Apples HomePod besitzt 7 Hochtöner mit 360 Grad Raumklang. Durch die 6 Mikrophone nimmt er nicht nur die Spracheingabe an, sondern misst automatisch die Raumbeschaffenheit per Schallwellen aus. So kann HomePod unnötigen Schall vermeiden und beispielsweise die Wand als Klangkörper nutzen - für ein Surround-Sound-Erlebnis. Amazons Echo hingegen nutzt nur das Volumen des Bassreflexgehäuses, das im Gerät verbaut ist.

Apple HomePod Erster smarter Lautsprecher von Apple - beeindruckender Klang, leistungsstark und perfekt zur HomeKit-Steuerung Stand: 18.08.2022

Der Subwoofer des Apple HomePod ist für einen derart kleinen Lautsprecher mit einem ordentlichen High Excursion Bass ausgestattet. Die Entfernung zur Membran des Basses, in der er sich linear bewegen kann, beträgt ganze 20 Millimeter. Dadurch ist das Band stabiler und verzerrt nicht so leicht in den Tiefen. Ein weiteres Plus für HomePod: Für noch mehr Klangpower können zwei Apple-Lautsprecher, gleich einem Multiroom-System , zusammenarbeiten oder zu einer Stereo-Umgebung gekoppelt werden.

So eine Stereo-Umgebung ist kinderleicht einzurichten. Schon beim Anschluss eines zweiten HomePods fragt Siri nach, ob die Lautsprecher in einem Stereopaar verwendet werden sollen. Updates werden automatisch geladen. Nach der Kopplung reagiert Siri zuverlässig nur auf einem HomePod.

2 Homepods können zu einem Stereo-Paar gekoppelt werden (homeandsmart)

Sowohl Echo als auch HomePod sind mit digitalem Soundprozessor (DSP) ausgestattet. Der DSP mixt die einzelnen Töne optimal zusammen. Apple hebt hervor, dass für HomePod dieselben A8-Chips verwendet werden, die auch in iPhones zum Einsatz kommen. „The biggest brain ever in a speaker“, heißt es von Apple-Sprecher Phil Schiller. Apple legt wesentlich mehr Wert auf die Audioausgabe als Amazon. Da Musik auch irgendwie ein Steckenpferd von Apple ist, wundert es nicht, dass der lang erwartete Lautsprecher ein weiteres Plus für die Soundqualität erhält.

In unserem Test hat der HomePod überzeugt: Der Sound ist sehr klar, Mitten und Höhen ertönen sehr sauber. Es ist beeindruckend, in welcher Lautstärke der HomePod klare Musik abspielt, ohne zu übersteuern. Denn auch die Bässe kommen satt und klar durch, selbst bei sehr basslastigen Musikstücken. Manchmal ist es so wuchtig, dass sich Nachbarn eventuell gestört fühlen können.

Das Umschalten zwischen reiner Musik-Wiedergabe und dem Fernseher-Sound lief in unserem Test problemlos. Damit ist der HomePod ideal für das eigene Heimkino nutzbar.

Apple HomePod im Smart Home: Siri als Sprachsteuerung für HomeKit-kompatible Geräte

Bei all dem Aufsehen darüber, dass Apples neuer Lautsprecher tatsächlich gute Musik abspielt und ein Musikkenner ist, könnte man fast vergessen, dass es doch eigentlich um viel mehr geht als Musik. Nämlich die Eroberung des Wohnzimmers durch eine cloudbasierte persönliche Assistenz. Apples Sprachassistentin Siri kennt die Nachrichten und den persönlichen Terminkalender. Je nach Ausstattung des Smart Home mit Apple HomeKit-kompatiblen Geräten, kann sie das Licht und die Heizung auf Sprachbefehl in den offenen Raum ansteuern. Da der HomePod mit der Apple Home-App verknüpft ist, funktioniert der Zugriff auf das Apple HomeKit Smart Home von überall auf der Welt.

Apple HomePod – Installation und Inbetriebnahme

Der Apple HomePod-Lautsprecher und das iOS-Gerät, über welches das Set-up erfolgt, müssen sich im gleichen WLAN-Netzwerk befinden. Für die Inbetriebnahme wird ein iPhone, iPad oder iPod touch mit iOS 11.2.5 oder neuer benötigt.

Die Inbetriebnahme des Apple HomePods funktioniert einfach und in 10 Schritten:

Den iCloud-Schlüsselbund auf dem iOS-Gerät aktivieren Die 2-Faktor-Authentifizierung auf dem iOS-Gerät aktivieren Auf dem iOS-Gerät Bluetooth aktivieren Es müssen sich die Home-App sowie die Apple Music-App auf dem iOS-Gerät befinden. HomePod mit dem Stromnetz verbinden und auf ein pulsierendes weißes Licht auf der Geräte-Oberseite warten Das iOS-Gerät an den HomePod halten. Ein Pop-up namens Konfigurieren müsste automatisch am Display erscheinen. Auf Konfigurieren tippen 4-stellige PIN eingeben, die Siri auf HomePod verkündet Jetzt dem HomePod einen Raum zuweisen, die Funktion „Persönliche Anfragen“ erlauben und die Einstellungen für iCloud, das Heim-Netzwerk, Apple Music, und andere Dienste für das automatische Set-up auswählen. Wird ein zweiter HomePod-Lautsprecher gleichzeitig eingerichtet, die Option „Verwenden beider Lautsprecher als Stereo-Paar“ aktivieren Auf das Ende des automatischen Set-ups warten. Siri begrüßt dann neue HomePod-Nutzer und führt durch verschiedene Beispiele zur Sprachbedienung

Intelligenter Lautsprecher Apple HomePod – kompatibles Zubehör

Apple HomePod Erster smarter Lautsprecher von Apple - beeindruckender Klang, leistungsstark und perfekt zur HomeKit-Steuerung Stand: 18.08.2022

Die Zusatzoption für Apple-Geräte, den Protection Plan beziehungsweise AppleCare gibt es auch für den Lautsprecher HomePod - und im Vergleich zu den Prämien für Apple Watch oder iPhones ist das Versicherungspaket für den Smart Speaker günstig. 45 Euro kostet AppleCare+ für HomePod-Nutzer und bringt folgende Vorteile mit sich:

Technischer Support

Zusätzliche Hardware-Serviceoptionen

Software-Support, z. B. für die Verwendung von AirPlay 2, dem Verbinden von drahtlosen Netzwerken sowie Fragen zur Home App

Hier wird das System hinter AppleCare+ genau erklärt.

Apple HomePod im Test-Überblick – die Vorteile

Einfache Einrichtung

Sehr guter Sound für intelligenten Lautsprecher

Tolles Design

Apple HomePod im Testüberblick - dir Nachteile

Nur mit Apple-Geräten nutzbar (iOS)

Wenig kompatible Smart Home-Geräte

Test-Übersicht Apple HomePod – alle wichtigen Tests

Der Apple HomePod ist smart UND klingt gut. Kann der Echo einpacken? (Apple)

Sieht man sich die Tests von Apple HomePod an, decken sich die Bewertungen der Test-Redaktionen mit denen von uns. Apples HomePod kann klanglich voll überzeugen, bietet aber weniger Funktionsumfang als ein Amazon Echo oder Google Home Lautsprecher.

Die Test-Experten von Chip zeigen sich beeindruckt von der nahtlosen Integration des Apple HomePod in das Apple-Universum und den exzellenten Sound-Eigenschaften des HomePod, bemängeln aber den hohen Preis.

Die Tester vom stern sehen im Apple HomePod eine „gute Ergänzung“ zu anderen Geräten und Services des Herstellers.

Der Test von ZEIT ONLINE titelt „Klingt toll, redet Quatsch“. Auch hier weiß HomePod mit seinem Klang zu überzeugen, gemängelt wird die tiefe Verwurzelung im Apple-Kosmos sowie die teils werbliche empfundene Kommunikation mit Siri.

ComputerBild vergibt in ihrem Test die Testnote 3,0 („BEFRIEDIGEND“). Auch hier attestieren die Tester, dass Apple HomePod für einen smarten Lautsprecher herausragenden Klang bietet, jedoch Lücken im Funktionsumfang aufweist.

Test-Fazit: Apple HomePod – Intelligenter Lautsprecher mit Top-Sound

Der ein oder andere hatte sich vielleicht mehr erhofft von Apples Antwort auf Echo und Co. Diesmal hat der Innovator das Rad nicht neu erfunden, dafür aber alles darangesetzt, den Apple HomePod zum perfekten Assistenten für Musikliebhaber zu machen. Die Zielgruppe ist klar: Apple-Fans oder solche, die es werden wollen. Denn schließlich steuert der HomePod ausschließlich Homekit-kompatible Geräte und streamt hauptsächlich über Apple Music. Vermutlich werden auch nur Macianer die 350 Euro für die Smart Home-Steuerung mit überragendem Sound übrighaben.

Apple HomePod Lautsprecher mit Siri: Angebote und Verfügbarkeit

Die unverbindliche Preisempfehlung von Apple für den HomePod liegt bei 349 Euro. HomePod kann über folgende Vertriebskanäle bezogen werden:

Apple Stores

Apple Store-App

Ausgewählte Apple-Vertriebspartner

Apple HomePod Erster smarter Lautsprecher von Apple - beeindruckender Klang, leistungsstark und perfekt zur HomeKit-Steuerung Stand: 18.08.2022

Apple HomePod Alternative – Smart Home-Primus Amazon Echo

Apple ist bekannt für seine benutzerfreundliche Gerätebedienung, weshalb es für Apple-Nutzer immer schwer ist eine echte Alternative zu finden. In der Smart Home-Disziplin darf aber nach wie vor Amazon Echo als Klassenprimus gelten. Durch den frühen Markteintritt und die große Verbreitung ist die Anzahl an kompatiblen Geräten hier größer als bei Apples HomePod. Durch die Bluetooth-Koppelung externer Boxen mit Amazon Echo lassen sich dessen Sound-Eigenschaft zudem nachträglich verbessern. Die UVP für Amazon Echo beträgt 99,99 Euro.

Amazon Echo (3. Gen.), Anthrazit Stoff Smarter Lautsprecher mit 360-Grad Premium-Klang und Sprachsteuerung mit Alexa Stand: 18.08.2022

Datenschutz - wie sicher ist HomePod?

Die Frage nach der Sicherheit ist immer so eine Sache, wenn es um Smart Home-Lautsprecher geht. Über Amazons Echo weiß man, dass er konsequent horcht, aber nur Sequenzen nach dem Aktivierungswort mittels Alexa an die Cloud weitergibt. Unsicher ist hingegen, ob Amazon die eingehenden Daten nur zur Verbesserung der Software nutzt oder auch zur Vermarktung von Produkten auf seiner Plattform. Apple betont, dass jeder HomePod-Nutzer eine anonyme Siri-ID erhält und die Sprachbefehle verschlüsselt an die Cloud gehen. Wer oder was also Apple HomePod nutzt, weiß nur der Nutzer – soweit die offiziellen Angaben. Dass Apple tatsächlich großen Wert auf Sicherheit legt, zeigt sich in der langwierigen Prozedur bis zur Verleihung des "works with HomeKit"-Siegels. Nicht viele Hersteller schaffen es ins Apple-Ökosystem. Beim Thema Smart Home will Apple ganz klar nicht nur mit Design brillieren, sondern auch mit Vertrauenswürdigkeit.

Apple HomePod in der Test-Übersicht: Technische Details

Apple-designed Woofer mit A8 Chip für Bass-Management durch Echtzeit-Software

7 Hochtöner mit Audio-Beamforming, die den Klang ausbalancieren

Automatische Raum-Orientierung zur Bestimmung der Position im Raum

6 Mikrophone mit Echo-Cancelling zur Eingabe von Sprachbefehlen

Siri Waveform-Licht signalisiert, ob Siri aktiv ist

Touch-Sensoren als zusätzliche Navigationsoption

Automatische Abstimmung von zwei Lautsprechern zum Wireless Multiroom-System und Stereo-Musikwiedergabe

Maße: 172 x 142 mm (Höhe x Breite)

Gewicht: 2,5 kg

Farben: Space Grau oder Weiß

Unterstützte Audioformate: HE‑AAC (V1), AAC (16 bis 320 kbit/s), Protected AAC (aus dem iTunes Store), MP3 (16 bis 320 kbit/s), MP3 VBR, Apple Lossless, AIFF, WAV und FLAC

Verbindung: 802.11ac WLAN mit MIMO, Direkter Gastzugriff, Bluetooth 5.0, Unterstützung für Lautsprecher in mehreren Räumen mit AirPlay 2

Apple HomePod Erster smarter Lautsprecher von Apple - beeindruckender Klang, leistungsstark und perfekt zur HomeKit-Steuerung Stand: 18.08.2022

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Der Apple-Lautsprecher HomePod soll das Haus rocken

Wichtig war es Apple auf der Keynote zu betonen, dass der HomePod ein wirklich guter Lautsprecher ist. Er soll das Haus rocken. Das erreicht er mit einem Subwoofer und sieben Lautsprechern, die im Kreis angeordnet sind. Tatsächlich sieht der HomePod in etwa so aus wie ein Mac Pro (2013), insofern macht die runde Anordnung schon Sinn.

Ein Apple A8-Chip, wie er von diversen iOS-Geräten bekannt ist, sorgt für einen guten Klang. Der Lautsprecher wird in der Lage sein, zu erkennen, wo genau im Raum er aufgestellt ist. Entsprechend wird der Schall den jeweiligen Raum erfassend gelenkt, sodass immer der bestmögliche Sound zu erwarten ist.

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Darüber hinaus ist es auch möglich, einen zweiten HomePod zu verwenden, quasi als Stereo-Paar. Die beiden Geräte werden sich dann ergänzen. Ermöglicht wird das durch AirPlay 2, das in iOS 11 und macOS High Sierra integriert ist. Ein Muss ist das freilich nicht.

Ersten Tests zufolge soll Apple zumindest was das angeht nicht übertrieben haben. Auf der WWDC gab es den HomePod im Demo-Bereich bereits zu hören und die versammelte Presse, darunter Mashable, CNET, Engadget und The Verge, war durchaus angetan von dem, was Apple da zu lauschen anbot. Auch erste Tests mit den Seriengeräten bescheinigen dem HomePod einen guten Klang, in den Ohren vieler Tester klingt das Apple-Produkt gar fantastisch. Von den Qualitäten der Sprachassistenz Siri war man hingegen weniger begeistert.

Siri kann gut zuhören - und schweigen

Nicht weniger als sechs Mikrofone sorgen dafür, dass der HomePod stets auf Empfang steht. Wenn man die magischen Worte „Hey Siri” sagt, soll der HomePod in der Lage sein, das sogar dann zu vernehmen, wenn gerade Musik läuft. Apple - auf Vorfälle mit Amazon Echo anspielend - hat auf der Keynote Mitte 2017 betont, dass man dabei die Privatsphäre nicht vergisst. Das Gesagte wird demnach stets verschlüsselt übertragen und mit einer anonymen ID verknüpft. Eine Rückführung, wer was gesagt hat, soll so ausgeschlossen werden.

HomePod: Musik von Apple Music

Wenig überraschend ist, woher die Musik kommen wird. Nativ implementiert sein wird Apple Music, man wird also Siri bitten können, ein bestimmtes Lied abzuspielen, das dann via Apple Music gestreamt wird. Auf der Technik von iOS 11 und macOS High Sierra aufbauend, lernt Siri dazu, welche Musik gut ankommt. So wird es möglich sein, schwammigere Befehle zu geben und Siri beispielsweise darum zu bitten, „gute Musik” zu spielen.

Apple-Lautsprecher nicht nur mit Sprache bedienbar

Die Musiksteuerung des smarten Lautsprechers funktioniert nicht nur über Sprache, sondern auch über Haptik. Der HomePod kommt oben mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche, über die man die Wiedergabe steuern kann oder die Lautstärke einstellt. Dort sind auch LEDs vorhanden, die visuelles Feedback geben, wenn man sich mit Siri unterhält.

Eine ganze Siri in einem Lautsprecher

Neben der Möglichkeit, Apple Music zu streamen, bietet der HomePod so gut wie alle Funktionen, die Siri selbst auch schon hat. Man kann Fragen aller Art stellen, HomeKit (Smart Home) fernsteuern, Termine im Kalender abfragen und vieles andere mehr. Wer bereits ein iPhone, ein iPad oder einen Mac mit Siri hat, der kennt die Möglichkeiten, die Siri bietet.

Für wen ist der HomePod gedacht?

Die Frage ist natürlich erlaubt, an wen sich der HomePod überhaupt richtet. In erster Linie an alle diejenigen, die einen smarten Lautsprecher wünschen, der sich ins Apple-Ökosystem integriert. An Alternativen mangelt es freilich nicht, siehe Google Home, Amazon Echo und Sonos One. Apple ist das auch bewusst, allerdings wollte man es „richtig” machen. Sonos habe den guten Klang, aber dafür wenig Smartness. Amazon und Google hätten – „streitbar” – die Smartness, aber dafür nur einen durchschnittlichen Klang. Der HomePod hingegen soll beides vereinen: Den guten Klang (zusammen mit einer intelligenten Steuerung), gepaart mit den Funktionen von Siri, ohne dabei auf das iPhone angewiesen zu sein.

Produkthinweis Produkthinweis Amazon Echo (2. Gen.), Intelligenter Lautsprecher mit Alexa, Anthrazit Stoff nicht verfügbar

In jedem Fall verspricht Apple eine einfache Inbetriebnahme. Wer bereits einen Kopfhörer mit dem W1-Chip hat, der kennt das Vorgehen: In die Nähe eines iPhone bringen und dann automatisch koppeln und schon ist der HomePod betriebsbereit.

Da für die Verwendung iOS 11 notwendig ist, ergibt sich daraus auch automatisch, welche Geräte sonst noch als Systemvoraussetzung dienen, nämlich ein iPhone 5s oder neuer. Ältere Apple-Smartphones bekommen das Update auf iOS 11 nicht mehr.

Technische Daten des Smart Speakers von Apple

Der HomePod wird eine Größe von 17,2 Zentimetern haben und einen Durchmesser von 14,2 Zentimetern. Bei einem Gewicht von 2,5 kg ist er in Weiß oder Spacegrau zu haben. Alle acht Lautsprecher (ein Subwoofer und sieben Hochtöner) kommen mit einem eigenen Verstärker. Die sechs Mikrofone dienen der guten Verständigung mit Siri und der Erkennung der Position im Raum – auf Englisch der „spatial awareness“, die Sonos etwa „True Tone“ nennt. Darüber hinaus gibt es interne Mikrofone, die für eine automatische Bass-Korrektur verwendet werden. Apple gibt an, dass die Verarbeitung der Töne auf einem Niveau stattfindet, das sonst nur im Tonstudio zu finden sei.

Größe 17,2 cm hoch, 14,2 cm im Durchmesser Gewicht 2,5 kg Farben wahlweise in Space-grau oder weiß

(Horizontal Scrollen, um die ganze Tabelle zu sehen)

Der HomePod kann sich kabellos nach IEEE 802.11a/b/g/n/ac mit MIMO verbinden. Wenn man mehrere Räume gleichzeitig beschallen möchte, braucht es dazu AirPlay 2, das in iOS 11 und macOS High Sierra zur Verfügung steht. Zunächst wird nur Englisch (USA, Großbritannien und Australien) unterstützt.

HomePod: Preise und Verfügbarkeit

Endlich gibt es bei Apple mal wieder eine regionale Diskriminierung – andererseits müsste es wohl korrekt heißen: Endlich gibt es mal wieder ein neues Produkt. In den USA ist das Gerät zu einem Preis von 349 US-Dollar vor Steuern seit dem 9.2.2018 erhältlich, auch in Australien und Großbritannien geht der HomePod von Apple bereits über die Theke. In weiteren Ländern soll er im Verlauf des Jahres verfügbar sein, der Verkaufsstart für Deutschland und Frankreich wird von Apple mit „Frühjahr 2018“ angegeben. Internationale Preise, etwa in Euro für den deutschen Markt, hat Apple noch nicht genannt, ersten Schätzungen zufolge sollte man vorsichtshalber aber von einem Preis um die 450 Euro ausgehen. Ein ausführlicher Vergleich zwischen aktuellen Smart Speakern ist für eine der kommenden Ausgabe der Mac Life geplant.

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October 09,2022

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